The Tjong-Khing

Hieronymus

Ein Abenteuer in der Welt des Hieronymus Bosch (Ab 5 Jahre)
Cover: Hieronymus
Moritz Verlag, Frankfurt am Main 2016
ISBN 9783895653216
Gebunden, 48 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Hieronymus, ein kleiner Junge, geht wie immer zum Spielen nach draußen. Aber heute kommt alles anders als sonst: Er stürzt in eine Schlucht - und damit in eine Welt voller fremder Wesen. Dabei kommt ihm nicht nur sein Ball abhanden, sondern auch Mütze und Rucksack. Ohne Furcht macht er sich auf die Suche nach seinen Sachen … Hieronymus Bosch, dessen Todestag sich im August 2016 zum 500. Mal jährt, ist der große Inspirator dieses Buches, das Thé Tjong-Khing vorlegt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.08.2016

Die verstörend-fremdartigen Albtraumwelten des Malers Hieronymus Bosch haben Goffried Knapp nicht unberührt gelassen. Denn genau die erwecke der aus Indonesien stammende holländische Zeichner und Kinderbuchautor Thé Tjong-Khing zu neuem, schauderhaftem Leben. Dabei komme er ganz ohne Worte aus und schaffe es trotzdem, den jungen (und offenbar auch älteren) Leser in den Bann zu ziehen, sodass selbst Knapp beim Umblättern der Seiten "eine leichte Unruhe beschleicht". Zwichen gruselig-komischen Höllenmonstern, Engeln und menschenähnlicheren Figuren hat der Rezensent immer wieder neue Details entdeckt, wodurch das Eintauchen in Boschs wiedererweckten Bildkosmos für ihn zu einem "visuellen Ereignis" wurde.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2016

Rezensent Andreas Platthaus erfährt Freude und Grauen mit den Bildern des Hieronymus Bosch bei The Tjong-Khing. Abenteuerlich erscheint ihm dieses Kinderbuch vom niederländischen Bilderbuchveteran Tjong-Khing, opulent und an des Lesers Kombinationssinn gerichtet, wenn es Geschichten aus Geschichten erzählt, Randereignisse einflicht und auch mal den Faden verliert, wie Platthaus einräumt. Dass der Autor bei allem, wahrlich an Bosch erinnernden Detail- und Figurenreichtum voll Seltsamkeiten und Ungeheuer die Erzählökonomie dennoch nicht aus den Augen lässt, findet der Rezensent schon sagenhaft.
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