Cees Nooteboom

Reisen zu Hieronymus Bosch

Eine düstere Vorahnung
Cover: Reisen zu Hieronymus Bosch
Schirmer und Mosel Verlag, München 2016
ISBN 9783829607469
Gebunden, 80 Seiten, 29,80 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Mit 60 Farbabbildungen. Im Frühjahr 2016 begeht die Welt den 500. Todestag von Hieronymus Bosch (um 1450-1516). Der Prado in Madrid bat zu diesem Anlass Boschs Landsmann, den Schriftsteller Cees Nooteboom, an einer Dokumentation über diesen wohl rätselhaftesten Maler der frühen Neuzeit mitzuwirken. Und so reiste Nooteboom nach Lissabon, Gent, Rotterdam, Madrid und 's-Hertogenbosch, um eine neue Begegnung zu suchen mit dem Meister, mit dem er seit seinen Studententagen vor 60 Jahren vertraut ist. Und der ihm dennoch - wie uns allen - auf immer neue Weise fremd bleiben muss, weil seine surrealen Phantastereien über tierköpfige Menschen und groteske Ungeheuer, die zwischen Hölle und Paradies ihr seltsames Unwesen treiben, Staunen und Verstörung zugleich hervorrufen. In seinem Text schildert Nooteboom seine Annäherungsversuche an sieben Bilder Boschs zwischen persönlicher Reflexion, kunsthistorischer Exegese und Erkenntnissen im Restaurierungsatelier.