In seinem literarischen Erstling "Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf" lüftete der berühmte Cellist Steven Isserlis auf erfrischende Weise gutgehütete Geheimnisse aus den Biographien seiner Lieblingskomponisten. Nun ist die Reihe an sechs weiteren musikalischen Genies, deren Kompositionen die Welt bereichern. Mit der ihm eigenen Leichtigkeit verschafft Steven Isserlis dem Leser spannende Einblicke in das Schaffen und den Alltag Händels, Haydns, Schuberts, Tschaikowskis, Dvoraks und Faures . Neben sorgfältig recherchierten Fakten und einer anschaulichen Beschreibung der Atmosphäre der entsprechenden Zeitalter kommen auch die menschlichen Seiten dieser großartigen Komponisten nicht zu kurz. So ermöglicht es Steven Isserlis dem Leser, sich diese zu Freunden zu machen - ein wunderbares Geschenk, das er selbst einst von seiner eigenen Cellolehrerin erhielt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2008
Steven Isserlis ist nicht nur ein großer Cellist, mit dem zweiten Band seiner Komponistenporträts für Jugendliche erweist er sich auch einmal mehr als großartiger Erzähler, preist Harald Eggebrecht verzückt. In seinen Porträts von Händel, Haydn, Schubert, Tschaikowsky, Dvorak und Faure vermeidet Isserlis jede Verklärung und verschweigt auch "Marotten und Schwächen" seiner Porträtierten nicht, erklärt der Rezensent. Er findet den Humor und den Charme, mit denen sich Isserlis den Komponisten nähert, ungeheuer einnehmend und versichert, dass das Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene eine äußerst anregende und unterhaltsame Lektüre bietet. Ein Glossar mit den wichtigsten Fachausdrücken und eine Empfehlung, welche Musikstücke sich zum Einstieg ins Werk der Komponisten am besten eignen, runden für den hochzufriedenen Eggebrecht dieses Buch ab.
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