Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Steffen Kverneland präsentiert mit "Ein Freitod" seine bislang persönlichste Graphic Novel. Die Geschichte kreist um seinen Vater und dessen überraschenden Suizid, als Kverneland gerade achtzehn Jahre alt war. Die Zeichnungen werden mit Fotografien aus dem Familienalbum montiert und erzählen, wie dieses einschneidende Erlebnis das weitere Leben des Autors beeinflusste.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.10.2019
Rezensent Christian Gasser schaut zu, wie Steffen Kverneland sich zeichnend der Figur seines früh freiwillig aus dem Leben geschiedenen Vaters nähert. Für Gasser ein Erklärungsversuch basierend auf Erinnerungen, Gesprächen, Träumen, Briefen, Fotos. Dass sich der Comic besonders gut für eine solche Erinnerungsarbeit eignet, erkennt Gasser schnell, auch wenn die Annäherung fragmentarisch bleibt, fragend, was sich laut Rezensent im Wechsel zwischen opulent ausgemalten Bildern und Skizzen ausdrückt.
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