Aus dem Italienischen von Daniel Koll. Als mit dem Tod seiner Großmutter ein großes Stück seiner Kindheit verschwindet, erfährt Zerocalcare Dinge über seine Familie, von denen er nichts ahnte und befindet sich in dieser autobiografischen Graphic Novel nun am Scheideweg zwischen Jugend und Erwachsensein. Mit seinem mangainspirierten, rasanten Zeichenstil erzählt der Autor die Geschichte seiner Familie.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 20.07.2022
Mit großer Begeisterung liest Rezensent Frank Meyer den neuen Comic des italienischen Zeichners und Autors Michele Rech, besser bekannt unter dem Pseudonym Zerocalcare. Es handelt sich um einen von drei autobiografischen Comics des Künstlers, klärt uns der Kritiker auf: Zerocalare erzählt hier vom Tod seiner Großmutter, einer französischen Aristokratin, vom Aufwachsen in einem römischen Problemviertel und von der Suche nach einem familiären Geheimnis, resümiert Meyer. Einmal mehr schätzt der Rezensent den Mix aus "grellen und zarten" Elementen, aus "hartem Realismus" und Fantasie und den Drive des Künstlers. Nicht zuletzt freut er sich über ein Wiedersehen mit dem "zynisch-klugen" Gürteltier, das er bereits aus anderen Comics kennt.
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