Ein Einblick in das Regierungshandeln Helmut Kohls auch hinter die Kulissen. Der Autor geht der Frage nach, inwieweit es in den achtziger Jahren eine graduelle Entwicklung hin zu einer verstärkten Führungsrolle des Kanzleramts als Instrument Kohls in der Außenpolitik gegeben hat. Dabei werden die Interessen, Konflikte und Entscheidungen im Beziehungsgeflecht Kanzleramt, Auswärtiges Amt, Bundesministerium der Verteidigung und je nach Sachlage anderer beteiligter Ressorts am Beispiel der drei großen außenpolitischen Themen der achtziger Jahre analysiert: der Rüstungskontrollpolitik, der Europapolitik und der Deutschlandpolitik bis zur Wiedereinigung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.02.2002
"Plausibel" findet Rezensent Karl-Rudolf Korte diese politikwissenschaftliche Studie. Für ihn belegt der Autor Stefan Fröhlich seine These schlüssig, dass Helmut Kohl in seiner Regierungszeit eine "graduelle Gewichtsverlagerung in der Außenpolitik" bewirkt hat - hin zu einer größeren Bedeutung des Kanzlers und des Bundeskanzleramts, weg vom Auswärtigen Amt. Fröhlichs "methodische Herangehensweise" - bei ihm hat "Regierungshandeln auch mit handelnden Akteuren zu tun" - hat Korte besonders überzeugt.
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