Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amtes vom Institut der Zeitgeschichte. Bearbeitet von Bearbeitet von Ilse D. Pautsch, Daniela Taschler, Fabian Hilfrich und Michael Ploetz. Das Jahr 1974 brachte einen doppelten Führungswechsel in Bonn: Bundeskanzler Brandt musste wegen der Agentenaffäre Guillaume zurücktreten und Außenminister Scheel übernahm das Amt des Bundespräsidenten. Fortan bestimmten Helmut Schmidt und Hans-Dietrich Genscher den aussenpolitischen Kurs. Neben fortdauernden Spannungen in den transatlantischen Beziehungen, den Nachwirkungen der Energiekrise und der stagnierenden Europapolitik prägten weiterhin ungeklärte Probleme in den Beziehungen zur UdSSR, zu Polen und zur DDR die Außenpolitik der Bundesregierung. Weitere Schwerpunkte bildeten die KSZE und die MBFR-Verhandlungen.
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