Selim Özdogan

Ein Spiel, das die Götter sich leisten

Roman
Cover: Ein Spiel, das die Götter sich leisten
Aufbau Verlag, Berlin 2002
ISBN 9783351029432
Gebunden, 218 Seiten, 16,50 EUR

Klappentext

Vor zwei Wochen hatte Mesut Oriana kennen gelernt: Sie saß mit einer Büchse Cola da und lächelte ihn an, zwischen ihren Schneidezähnen war eine schelmische Lücke, und er hatte sofort gewusst, dass er die am liebsten jeden Tag sehen wollte. Noch sind sie einander so fremd und geheimnisvoll wie die hitzeflirrenden Orte, durch die sie hier im Süden streifen, und alles ist gleich aufregend: hastige Gier oder zärtliche Erregung, Düfte und Blicke, Phantasien und vor allem ihre Geschichten...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2002

"Verrückt, aber sehr lustig" lässt der Autor Selim Özdogan einmal den Kellner über den Koch sagen und das trifft, so scheint es, auf das ganze Buch zu, denn der genießende Rezensent Stefan Weidner demonstriert reichlich Situationskomik. Zwei Deutsche fremder Herkunft, der Rapper Mesut und die Wahrsagerin Oriana, reisen spontan gemeinsam in die Türkei, wo sie in einem Strand- und Hotelurlaub mit gutem Sex, gutem Essen und dem Erzählen von Mythen und Märchen ihrer Vergangenheit nachspüren. Solche Momente, in denen Leben einfach schön ist, finden in Özdogan Geschichte ihre "literarische Entsprechung", das ist das "kleine Wunder, ein kleiner Rausch, Spiel der Götter", schwärmt Weidner. Spannung gewinne der Roman zudem durch die verheißungsvolle Suche nach Oktay, dem Cousin von Mesut und Freund aus Kindertagen.
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