Piper Verlag, München 2026
ISBN
9783492074117 Gebunden, 304 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
Aus dem Japanischen von Nadine Lipp. In einem kleinen Bahnhof nördlich von Tokio befindet sich eine versteckte Buchhandlung mit Teesalon, in der laut einer urbanen Legende immer das perfekte Buch auf dich wartet. Und so besucht auch der Student Fumiya die Freitagsbuchhandlung, um ein verlorenes Buch für seinen kranken Vater wiederzufinden. Es gibt das Buch dort wirklich - und zudem eine herzliche Gemeinschaft, das ungewöhnliche Besitzer-Trio:Sugawa, der kreative Chefkoch mit Fliege, der stets zurückhaltend istYasu, der großmäulige Inhaber, lässt schnell sein großes Herz erkennen.Und Makino, die selbstbewusste Managerin, die Fumiya den Kopf verdreht.Als Fumiya den letzten Zug zurück verpasst, darf er über Nacht bleiben und bekommt sogar einen Job angeboten. Durch seine Arbeit lernt er sich selbst, den ein oder anderen skurrilen Kunden und die faszinierenden Besitzer der einzigartigen Buchhandlung immer besser kennen ...Sawako Natoris Freitagsbuchhandlung ist eine inspirierende Lektüre voller kulinarischer Überraschungen, die seine Leser:innen an die Magie alltäglicher Momente erinnert!Healing Fiction ist der Welttrend aus Japan - sanft, liebenswert und klug schleicht sie sich in Herzen und auf Bestellerlisten! "Wohlfühlgeschichten über Menschen, die in einem Nachbarschaftsladen, einem Restaurant oder einem Café zueinanderfinden - Leser weltweit lesen sie gerne." Trouw"Bevor ich mich versah, stand ich mitten in einer Buchhandlung und streichelte ein Buch." NRC"Diese Bücher sind sanft, liebenswert und ruhig." LibelleFür Leser:innen von "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" und "Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen"
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 03.03.2026
Rezensentin Katharina Borchardt muss bei der Lektüre dieses ersten Teils einer Jahreszeiten-Tetralogie rund um eine Probleme mit Büchern lösende Buchhandlung leider ordentlich gähnen. Darin sucht der mit seinem Großstadtleben und den Erwartungen seines im Buchhandel arbeitenden Vaters überforderte und schüchterne Student Fumiya Unterschlupf in der titelgebenden Freitagsbuchhandlung, resümiert die Kritikerin. Dort werden den Kundinnen Bücher vorgeschlagen, die ihre derzeitigen Lebensprobleme lösen können, fasst Borchardt weiter zusammen: So taucht ein Kinderstar auf, dem zur Problemlösung Michael Endes "Momo" vorgeschlagen wird. Die Rezensentin erkennt darin den gerade sehr präsenten Trend der "healing fiction", die analogen, romantisierten Buchhandlungsbalsam für überstrapazierte Gemüter verspricht. Doch diese Wirkung stellt sich für Borchardt nicht ein: zu langweilig ist der dennoch handlungsgefüllte Plot, weil alles in diesen wirr konstruierten Kapiteln auch noch pausenlos und platt erklärt wird, seufzt die Kritikerin über diesen tragischerweise "zwischen schlicht und schlecht" geschriebenen Text.
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