Warum müssen wir eigentlich arbeiten?Warum sind manche reich und andere arm?Wieso müssen wir eigentlich jeden Tag arbeiten und in die Schule gehen? Was hat Geld damit zu tun und warum haben die einen viel davon und ie anderen wenig? Wieso ist ein Klumpen Gold so viel wert und ein Stein nichts? Dieses Buch bietet kluge Antworten auf Kinderfragen zu Geld, Arbeit und Gerechtigkeit - die auch Erwachsene ins Grübeln bringen.Ezra will wissen, wer sich das alles ausgedacht hat. Eines Morgens fragt er seiner Mama Löcher in den Bauch: Warum müssen wir arbeiten? Warum brauchen wir überhaupt Geld? Sie erklärt ihm geduldig alles, was sie weiß: Welche Rechnungen sie jeden Monat bezahlen muss, was ein Erbe ist, was Kapitalismus bedeutet, und wieso man Geld nicht einfach endlos drucken kann.
Mit "Wieso drucken wir nicht einfach mehr Geld?" wollen die Autorin Saskia Hödl und Illustratorin Sonja Stangl junge Menschen an das Thema Geld heranführen. Das gelingt ihnen ziemlich gut, findet Rezensentin Catrin Strövesand, empfiehlt allerdings, das Buch gemeinsam zu lesen, da einige Passagen, etwa zum Thema Steuern, allzu komplex sind für die eigenständige Lektüre und nicht alle Erklärungen absolut kindgerecht formuliert sind. Ohnehin bietet das Buch sich dazu an, um in den Dialog zu treten zum Thema Geld, so wie eben auch Ezra und seine Mutter das in der Geschichte tun: Entlang von Ezras überwiegend authentischen Fragen erläutern Hödl und Stangl meist übersichtlich, anschaulich und gut verständlich, warum Menschen arbeiten gehen, wieso das Wochenende nur zwei Tage hat, was Gewinn bedeutet, aber auch wieso manche Menschen arm sind und andere superreich. Dabei verfolgen die beiden Schöpferinnen einen explizit kapitalismuskritischen Ansatz. Ob ein solches Kinderbuch unbedingt auch ein Kapitel über ökonomische Theorien braucht - nun gut. Alles in allem aber bietet Hödls und Stangls Buch eine gute Einführung ins Thema, so die Rezensentin.
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