Aus dem Japanischen von Armin Stein. Die siebzehn Erzählungen und Prosatexte dieses Bandes entstanden in den letzten Lebensjahren Akutagawa Ryunosukes (1892-1927), dessen spätes Werk im Westen noch immer weitgehend unbekannt ist. Zur sprachlichen Eleganz und subtilen Psychologie der frühen Werke tritt eine experimentierfreudige stilistische Vielfalt, aus der das Bemühen des Autors spricht, der japanischen Literatur seiner Zeit neue Wege zu weisen. So enthält sein spätes Werk neben Erzählungen etwa Texte in Dialogform, Filmdrehbücher, Aphorismensammlungen, meisterhafte literarische Skizzen in prägnantester Kürze und darüber hinaus eine Vielzahl von Essays, Gedichten und tagebuchähnlicher Prosa.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…