Mit diesem Band, der Rezensionen japanischer Titel über mehrere Jahrzehnte hinweg im Volltext dokumentiert, wird eine Bestandsaufnahme der Rezeption japanischer Literatur im deutschsprachigen Feuilleton angestrebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.03.2007
Steffen Gnam zollt diesem umfangreichen Kompendium mit deutschsprachigen Rezensionen japanischer Literatur seinen Respekt, haben die Herausgeber doch zwölf überregionale Tages- und Wochenzeitungen zwischen 1968 und 2003 dafür durchforstet. In ihrer Einleitung, die der Rezensent als sehr erhellend lobt, stellen die Herausgeber fest, dass sich die Rezeption japanischer Texte in dieser Zeitspanne stark verändert hat und sich von einer eher wissenschaftlich geprägten Kritik zu einer feuilletonistischen Aufnahme japanischer Literatur gewandelt hat.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Bernhard Schlink: Gerechtigkeit Alle wollen Gerechtigkeit - immer für sich, manchmal auch für andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder… Max Frisch: Bitte nicht ins Buch kritzeln! Der Fund ist eine Sensation: Fast hundert Jahre nach seiner Niederschrift ist der Maturaufsatz von Max Frisch aufgetaucht. Sein Thema: "Licht- und Schattenseiten der modernen…