Rolf W. Habbel

Faktor Menschlichkeit

Führungskultur in den Net e-conomy
Cover: Faktor Menschlichkeit
C. Ueberreuter Verlag, Wien/Frankfurt am Main 2001
ISBN 9783706407571
Gebunden, 212 Seiten, 25,51 EUR

Klappentext

Dr. Rolf W. Habbel, Vice President bei Booz.Allen & Hamilton, versteht Menschlichkeit als wesentlichen Bestandteil von Führungskultur in einer von Globalisierung und Wissensgesellschaft geprägten Welt. Langfristig erfolgreich werden nur jene Unternehmen sein, die ihre Ressourcen und Wissensnetzwerke mit Menschlichkeit als Führungsprinzip verbinden. Denn hinter den Ressourcen stehen einzelne Menschen ? und motivierte, gut ausgebildete Mitarbeiter, die ohne Ängste in die Zukunft schauen, sind die beste Voraussetzung für optimale Leistungen und internationale Wettbewerbsfähigkeit unter den verschärften Bedingungen transparenter Märkte. Dieses Buch zeigt Führungspersönlichkeiten konkrete Wege für den fairen und motivierenden Umgang mit Menschen, die in Zeiten radikaler und extrem schneller Veränderungen großen Belastungen ausgesetzt sind.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.05.2001

Peter Felixberger findet, dass dieses Buch durchaus empfehlenswert ist, wenn man etwas über "wertbasierte Unternehmensführung" erfahren möchte - wenn man von einigen Kleinigkeiten absieht. Doch insgesamt scheint der Rezensent mit dem Autor einer Meinung zu sein, wenn es um seine These geht, dass nur die Zufriedenheit von Kunden und auch Mitarbeitern zum wirtschaftlichen Erfolg einer Firma führen kann. Mitarbeiter brauchen Selbstständigkeit, Fairness und Lebensqualität, referiert Felixberger. Manager, die dagegen verstoßen, gefährden den Unternehmenserfolg. Bedauerlich findet der Rezensent allerdings, dass Habbel nur wenig auf die konkrete Umsetzung eingeht, denn hier liegt nach Felixberger der springende Punkt: Mehr Selbstständigkeit der Mitarbeiter bedeute ja auch teilweise Auflösung von Hierarchien, wodurch die Rolle eines CEO teilweise in Frage gestellt werde. Doch insgesamt hegt Felixberger keinerlei Einwände gegen Habbels Forderung nach eine ethischen Legitimation im Denken und Handeln von Managern. Noch besser hätte ihm das Buch jedoch gefallen, wenn es nicht in solch einem "hölzernen Managerdeutsch" verfasst worden wäre.

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