Robert Lax

moments. Höhepunkte

Deutsch-Englisch
Pendo Verlag, Zürich 2000
ISBN 9783858423856
Broschiert, 78 Seiten, 11,25 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Alfred Kuoni. Herausgegeben von John Beer. Denkanstöße für das neue Jahrtausend, Weckrufe sind im neuen Band von Robert Lax versammelt. Es handelt sich um Momentaufnahmen - bewegende und fruchtbare Augenblicke, Höhepunkte. Der amerikanische Dichter verblüfft durch Ironie, gewährt Ausblicke auf das Kommende, lässt Ungereimtes aufeinanderstoßen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 21.11.2002

Übersetzung und Original unterscheiden sich kaum, aber doch um soviel, dass dem Rezensenten Lutz Hagestedt "die deutsche Fassung fast besser gefällt". Die deutschen Versionen der Kolumnen-Gedichte seien "gute Interpretationen", die in produktivem Verhältnis zum Original stünden. Leser, die mit beiden Versionen etwas anfangen können, haben um so mehr von dem zweisprachigen Band, erklärt der Rezensent. Die 68 Texte findet Hagestedt kurz, lustig, und sie lenken die Aufmerksamkeit des Lesers "automatisch auf die Sprache und ihren Hallraum". Von Witz über Mini-Drama, Kurzprosa, kleinen Dialogen bis zu Aphorismen - für den Rezensent ist der Band eine Schatzkiste, aus der er reichlich Zitate herausgreift: "O welt / ich kann dich nicht fest genug an mich drücken, / aber mein vetter Stanley kann's".

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2000

Manfred Papst sendet in seiner Rezension zunächst ein großes Lob an den Pendo-Verlag, der diesen zweisprachigen Band des kürzlich verstorbenen Autors herausgegeben hat. Dass unklar ist, wann die Texte entstanden sind, ist nicht Schuld des Verlags, wie er betont. Selbst Lax habe dies nicht mehr gewusst, allerdings sei es für das Verständnis der Texte ohnehin unerheblich. Für die Gedichte selbst kann sich Papst wirklich begeistern: `Lax sammelt Eindrücke, wie ein anderer Flusskiesel sammeln mag`. Dem Rezensenten gefällt, das Einfache, Schlichte, Lockere, das Un-Gesuchte, das frei sei von jeder Überladenheit. Bisweilen erscheinen ihm die Gedichte wie `absichtslos geglückte Zeilen`, oder sie erinnern ihn mit ihren Paradoxien und Scherzen an `Haiku-Dichtung`. Und obwohl er mit manchem ins Deutsche übertragenen Begriff nicht ganz einverstanden ist, so würdigt Papst doch ausdrücklich die Leistung und das Engagement Alfred Kuonis, dem diese Edition zu verdanken ist.
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