Auswahl von Judith Emery. Aus dem Amerikanischen von Alfred Kuoni. Mit großer Einfachheit und Klarsicht bringt Robert Lax seine Gedanken zum Thema Frieden zum Ausdruck. Seine Anleitung zum Friedensstiften ist in schlichte Sätze gefaßt, in Silben zerlegt und regt so zur bewußten und nachhaltigen Auseinandersetzung an. In vier Teilen umkreist er das Thema: Mit sich in Frieden leben, um Frieden zu schenken. Sein eigenes Handeln reflektieren, um nicht zu schaden. Lernen, indem man das Denken treiben läßt. Nicht für den Frieden kämpfen, sondern den Frieden lieben. Die Auswahl der Texte wurde noch von Robert Lax selbst autorisiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 21.11.2002
Der zweite Band mit Kolumnen-Gedichten von Robert Lax ist schwächer als der erste, "Moments", urteilt Rezensent Lutz Hagestedt. Er versucht dem Qualitätsverlust auf die Schliche zu kommen, wird aber nicht wirklich fündig. Der Übersetzer habe sein bestes gegeben, an ihm könne es nicht liegen. Vielleicht war die Auswahl von Judith Emery nicht gut, fragt sich der Rezensent, gibt aber keine eindeutige Antwort. Aber auch Robert Lax selbst sei ein bisschen einsilbig, was zwar sprachlich anspruchsvoll sei, inhaltlich jedoch leider nicht. Ergebnis dieser Mischung sei eine soziale Lyrik, "die es gut meint", aber ein bisschen nach Ostermarsch in den Achtzigern klinge. Wer, fragt sich der Rezensent, hat schon etwas gegen Lax' "ge / walt // frei / e // lö / sun / gen // für / all / tags / prob / le / me"?
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