Bei allen lokalen Unterschieden, die Situation der Christen in der muslimischen Welt ist häufig gekennzeichnet von Diskriminierung, Gewaltexzessen, Willkür und Vertreibung. Extreme muslimische Gruppierungen verfolgen das Ziel, den Nahen und Mittleren Osten zu entchristianisieren. Und ihnen wird wenig entgegengesetzt. Rita Breuer beleuchtet die historischen und theologischen Hintergründe und die Lage heute, da ein politisierter Islam die Fronten verhärtet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2015
Rita Breuers bereits 2012 erschienenes Buch "Im Namen Allahs?" ist nun aktualisiert und deutlich erweitert erneut herausgegeben worden, berichtet Rezensent Rainer Hermann erfreut. Denn der Kritiker kann den Ausführungen der Autorin über Christenverfolgung im Islam gut folgen: Die Islamwissenschaftlerin erläutere etwa anhand von zahlreichen Beispielen präzise, dass IS und Boko Haram in der langen Geschichte der Alltagsdiskriminierung von Christen wurzeln, die "Christophobie" immer radikalere Auswüchse zeige und die "Islamophobie" in den Schatten stelle. Ein sehr lesenswertes Buch, urteilt der Rezensent.
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