Ein Lehrbuch zur Beleuchtungstechnik und Lichtgestaltung in Film und Fotografie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.02.2010
Ein Thema, das bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat, sieht der erfreute Christoph Haas in Richard Blanks Buch über das Licht im Film mit Leidenschaft und Fachkenntnis behandelt. Der Autor, selbst Kino- und Fernsehregisseur, wie uns Haas verrät, streicht "zu Recht" die enorme Bedeutung des Filmlichts für die Filmästhetik heraus und führt kenntnisreich in die sich seit 1910 entwickelnde Beleuchtungspraxis ein, stellt der Rezensent zufrieden fest. Nicht allen Wertungen will sich Haas indes anschließen, manches harsche Urteil, wie die Verdammung des 1927 entstandenen Films "Sunrise" von Murnau beispielsweise, findet er "ungerecht", und die Behauptung, schon in den 40er Jahren habe sich Hollywoods Ästhetik vom Film noir grundlegend revidieren lassen, vollkommen falsch. Und trotzdem lobt er den Band ausdrücklich für sein Engagement für ein kaum beachtetes Thema und findet, dass es solche Bücher hierzulande "viel zu selten gibt".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2009
In dem Buch "Film und Licht" zählt Richard Blank, Autor und Filmemacher, nicht die Schatten von Filmfiguren, betont Rezensent Bert Rebhandl, sondern liefert eine veritable Geschichte des Films. Und dem Rezensenten kommt es recht, dass sich jemand mit der bisher eher wenig beachteten Beleuchtung, ihrer Dynamik und ihrer Wirkung befasst. Instruktiv erscheint ihm dies schon deswegen, weil hierbei auch das gar nicht filmspezifische, sondern in allen Künsten herrschende Spannungsverhältnis von Regel und Abweichung behandelt wird. Allerdings stellt er auch klar, dass nicht alles, was Blank schreibt, von der Filmhistorie gedeckt ist. Und schließlich bemerkt Rebhandl noch, dass Blank Wert darauflegt, dass seine Geschichte des Filmlichts nicht gegen Hollywood mit seinem strengen Regelsystem geschrieben sei, sondern für "die Freiheit dessen, was im Bild erscheint".
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