"Das kleine Zitate-Lexikon für die Wirtschaft" bietet dem Leser eine Fülle von Anregungen, Geist und Weisheit von Staatsmännern und Wirtschaftsführern, Ökonomen, Soziologen, Philosophen und Dichtern zum Thema Wirtschaft. In tausenden von weiteren "Schlaglichtern" wird der Inhalt der Zitate kurz erläutert, kommentiert und "modernisiert". Die meisten Zitate eignen sich hervorragend schriftliche Abhandlungen oder Vorträge mit Gedanken maßgeblicher Theoretiker und namhafter Denker anzureichern.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2000
"Ein Buch, das Freude macht", findet Detmar Doering, auch wenn er an einzelnen Aspekten durchaus etwas auszusetzen hat. So fehlt ihm hier so manch bedeutender Vertreter der Zunft, während "Modeautoren wie die unsägliche Viviane Forrester" für seinen Geschmack viel zu häufig zu Wort kommen. Auch einen Index vermisst er. Allerdings findet Doering das Lexikon durchaus hilfreich für Redner, die ihre Texte mit Zitaten schmücken wollen und lobt den Unterhaltungswert des Buchs: Beinahe ein "ökonomischer Beitrag für die `fun-generation`", lautet seine Fazit.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.08.2000
Der Rezensent mit den Kürzel "G. S." weist zunächst darauf hin, dass der Autor bisher "sehr viele hervorragende Zitate-Lexika" herausgegeben hat. Dennoch ist diese Rezension ein klarer Verriss. "G. S." stört sich vor allem an der seiner Ansicht nach beliebigen und willkürlichen Auswahl der Zitate. So bemängelt er u. a., dass die Zitate offenbar fast alle aus der "Süddeutschen Zeitung" stammen, dass sie häufig nicht einmal wörtlich zitiert werden und nicht überprüfbar sind, und dass der Autor sehr viele Zitate aus der "ökonomischen Populärliteratur" gesammelt, wirklich bedeutende Persönlichkeiten aber nur unzureichend berücksichtigt habe. Völlig unverständlich ist dem Rezensenten beispielsweise, dass Galiani in etwa so häufig zitiert wird, wie "die ganzen schottischen und englischen Klassiker einschließlich Adam Smith zusammen". Auch Lebensdaten werden, wie der Rezensent anmerkt, nur gelegentlich angegeben. Sogar auf die Schreibweise der Namen sei kein Verlass, wofür der Rezensent zahlreiche Beispiel aufzählt.
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