Aus dem Finnischen von Stefan Moster. Eine junge Frau aus dem hohen Norden Europas und ein Ägypter verlieben sich im Zug auf einer Reise von Luxor nach Assuan. Fast dreißig Jahre später erzählt ihre Tochter die Liebesgeschichte der Eltern - und von den Folgen für das Leben einer Familie zwischen den Kulturen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.12.2004
Der "akd" zeichnende Rezensent wird von seiner Begeisterung für Ranya Paasonens Debütroman so mitgerissen, dass sich die Poesie des Buches in der Sprache seiner eigenen Besprechung niederschlägt. Und auch, was den Inhalt anbelangt, ist seine Schwärmerei nicht minder ausgeprägt. Paasonen, Tochter eines Ägypters und einer Finnin, schreibe in ihrem autobiografisch gefärbten Erstling über das Leben als Teil zweier Kulturen, ohne sich dabei in den gängigen Klischees zu verlieren und ohne dabei die Notwendigkeit einer Entscheidungsfindung zwischen beiden Teilen zu sehen. Das dementsprechend positive Fazit des Rezensenten: ein "lesenswerter kleiner Roman."
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