Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.09.2001
Den Rezensenten mit dem Kürzel uha freut es offenbar, dass das "vergessene Werk" des 1968 gestorbenen Politikwissenschaftlers Siegfried Landshut hier einmal einer breiteren Öffentlichkeit zugeführt wird. Er attestiert dem Politolgen "radikal gesellschaftskritisches Denken" und stellt ihn in die Tradition aristotelischer Politikwissenschaft. Dieser Band greift zurück auf eine Vortragsreihe und ein Symposium im Jahre 1997 in Hamburg, die sich vor allem mit Landshuts politischem Forschen beschäftigt hat und ergänzt dies mit interessanten biografischen Informationen über den Politologen, der 1933 ins Exil gehen musste, findet der Rezensent.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…