Rainer Moritz

Vorne fallen die Tore

Fußball-Geschichte von Sokrates bis Rudi Völler
Cover: Vorne fallen die Tore
Antje Kunstmann Verlag, München 2002
ISBN 9783888972980
Taschenbuch, 240 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Wer hat den Fuball erfunden? Die alten Chinesen, die Engländer, die Evangelisten, Sepp Herberger oder Uli Hoeneß womöglich? Schwer ist diese Frage zu beantworten, und deshalb bemüht sich dieses Lesebuch erst gar nicht um eine Antwort. Stattdessen lässt es sich von der Faszination am Fußball leiten und vor allem von der unerschöpflichen Lust, die Geheimnisse des runden Leders mit mal klügeren und mal einfältigeren Worten zu beschreiben. In munterer Chronologie angeordnet, erzählt dieses Geschichtsbuch von den Sternstunden und von den düsteren Kapiteln des Fußballs. Zu Wort kommen Philosophen wie Sokrates und Jean-Paul Sartre, Schriftsteller wie Eckhard Henscheid, Günter Grass, Rainer Maria Rilke, Javier Marias, Nick Hornby, Sportsmänner wie Franz Beckenbauer oder Lothar Matthäus ? und Psychologen, Historiker, Päpste und viele, viele andere.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.05.2002

Allerhand Prominenz, von Kafka bis Handke, von Rilke bis Nabokov, hat der Verleger Rainer Moritz hier versammelt, alle geben sie ihren Senf zum Fußball. Geordnet sind die Texte chronologisch, ausgestattet ist der Band, wie Jochen Hieber lobt, "liebevoll". Erfunden haben den Sport, das erfährt man auch, die Chinesen, der Soziologe Heinrich Väth erklärt den Reiz des Ganzen wesentlich aus dem Unvorhersehbaren. Allerdings fehlen auch die eigentlichen Protagonisten nicht, die Spieler also - Cruyff und Sepp Maier, Kahn und Beckenbauer - und die Trainer. Die Anekdote von Rudi Gutendorf, der sich, als er gerade in Botswana Station als Trainer machte, in die Tochter eines Turkana-Negers verliebte, hat dem Rezensenten ganz besonders gut gefallen.
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