Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Es sei durchaus spürbar, dass dieses Buch in den achtziger Jahren - "eine andere Zeit" - geschrieben wurde, meint Fritz Göttler. Dennoch gefällt ihm das Traumhafte und Geheimnisvolle der Geschichte. Mit schönen Bildern ausgestattet, werde hier auch eine "erste Ahnung vom Erwachsenwerden" vermittelt. Dass nicht immer klar ist, was denn in Emils Leben nun Traum oder Wirklichkeit ist, ist für den Rezensenten von durchaus zweitrangiger Bedeutung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Wilfried von Bredow findet es mutig, dem Helden einer Kindergeschichte ausgerechnet den Namen Emil zu geben. Aber glaubt man Bredow, so erlebt auch dieser Emil eine Menge Abenteuer. Auf den Weg dahin bringt ihn der rätselhafte Junge Kaffeekocher, eine ziemlich impertinente Figur, so scheint es, zu der Emil eine "asymmetrische Jungenfreundschaft" entwickelt. Später lernt Emil ein Mädchen kennen, die nicht ganz so
abenteuerlustig ist, aber auch das findet Bredow okay. "Hervorragend gelungen" seien die Illustrationen der Freunde. Und auch der Übersetzerin seien manche Kunststücke gelungen.
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