Aus dem Englischen von Cornelia Holfelder-von-der-Tann. Amerika, November 1960: John F. Kennedy hat die Präsidentschaftswahlen gewonnen, der Kalte Krieg droht heißzulaufen, und Feindbild Nr. 1 der Antikommunisten ist Kubas Präsident Fidel Castro. Schlechte Zeiten für die Mafia. Aber für sie ist Castro kein wirkliches Problem, schließlich kann man in Amerika alles kaufen, auch einen Killer. Und Tom Jefferson ist der beste. Sein Plan ist perfekt. Er wird auf Fidel Castro angesetzt. Doch dann läuft die Sache völlig aus dem Ruder...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Tobias Gohlis attestiert dem britischen Autor, dass er in seinem Kriminalroman über den Tod Kennedys auf "höchst raffinierte Weise" von der Verunsicherung und dem grundsätzlichen Verdacht gegen amerikanische Präsidenten, die Kennedy selbst nicht zuletzt durch sein promiskuitives Liebesleben erzeugt hat, "profitiert". Der Rezensent bewundert die Fähigkeiten Kerrs, auf historischem und psychologischem Gebiet zu spekulieren und ist geradezu beeindruckt, dass es dem Autor gelingt, seine Leser selbst bei den historischen Fakten, die sie sicher zu wissen glauben, ins Zweifeln zu bringen.
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