Peter Strasser

Der Weg nach draußen

Skeptische, metaphysisches und religiöses Denken
Cover: Der Weg nach draußen
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN 9783518121771
Taschenbuch, 268 Seiten, 11,20 EUR

Klappentext

Peter Strassers Essay ist eine Einführung in die abendländische Philosophiegeschichte und zugleich ein streitbares Plädoyer für das spekulative Denken als notwendiges Medium von Erkenntnis.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 11.01.2001

Franz Schuh denkt in seiner Rezension zunächst über den Zusammenhang von Tod und Macht nach und stellt die Frage, was eine mögliche Unsterblichkeit des Menschen für die Machtverhältnisse bedeuten könnte. Am vorliegenden Buch scheint ihm gut zu gefallen, dass Strasser verschiedene Lehren und ihre Gegenteile vorstellt, etwas den `Titanismus der Modernisten`, der den perfekten Menschen - dank neuer technischer Möglichkeiten - anstrebt. Dagegen stehen die Antimodernisten, die diese Möglichkeiten ablehnen. Anhand den von Strasser vorgestellten Gegensatzpaaren vom Naturalismus und Konstruktivismus versuche der Autor, "den Sinn (für solche Überlegungen zu) schärfen", was dem Rezensenten offenbar sehr gut gefällt. Dies betrifft auch Strassers Beschäftigung mit der Logik religiöser Fragen und möglicher Antworten, denen er auch anhand von Ausführungen Pascals nachspürt.
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