Etwas verblüfft zeigt sich Franz Schuh, dass sich Patricia Highsmith in diesem Buch sehr deutlich auf das rein Handwerkliche des Krimi-Schreibens konzentriert, hätte er selbst doch auch "Ausflüge ins Philosophische erwartet". Einige ihrer Figuren, wie zum Beispiel der "talentierte Mr. Ripley" hätten dies seiner Ansicht nach durchaus nahe gelegt. Ein wenig Enttäuschung schwingt mit, wenn Schuh darauf eingeht, mit welcher Logik Highsmith beschreibt, wie man Spannung erzeugen kann. Dabei räume sie selbst jedoch ein, dass ihre eigene Methode "'einen logisch denkenden Menschen' in den Wahnsinn treiben" würde. Neben dem handwerklichen Aspekt hebt Schuh jedoch hervor, dass für die Autorin auch das Intuitive von großer Bedeutung ist. So gehe sie in ihrem Buch auch darauf ein, von welch geringem Nutzen es für Autoren sei, über ein Thema nachzugrübeln. Besser sei es, das zu verwenden, "was aus irgendeinem seltsamen Grunde in ihm steckt".
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