Aus dem Französischen von Ina Kronenberger. Das Eichhörnchen liebt Bäume. Und vor allen Dingen liebt es SEINEN Baum. Es liebt es, die Zapfen SEINES Baumes in dessen Schatten zu essen. Und es hält überhaupt nichts von der Idee, SEINEN Baum, dessen Schatten und dessen Zapfen mit anderen zu teilen. Aber wie schützt man seinen Baum am besten vor den anderen? Mit einem Tor? Oder einem Zaun? Oder einer Mauer? Und wie müsste diese Mauer beschaffen sein? Und wenn man dann diese riesige, schützende Mauer hätte - was ist dann eigentlich hinter dieser Mauer?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2021
Rezensentin Ulrike Schultheis empfiehlt Kindern ab 5 das Bilderbuch des Zeichners Olivier Tallec. Die Geschichte um ein hamsterndes Eichhörnchen, das feststellen muss, wie schwer es ist, sein Eigentum zu beschützen - und wie einsam Besitz machen kann, scheint Schultheis lebensnah und für Kinder nachvollziehbar. Der gelassene Ton des Textes und der Fokus der Bilder auf die Emotionen des Eichhorns nehmen die Rezensentin für das Buch ein.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 26.08.2020
Rezensentin Sylvia Schwab lacht, denkt und fühlt mit diesem Kinderbuch von Olivier Tallec. Wenn ihr der französische Illustrator die Geschichte des kleinen Eichhörnchens erzählt, das seinen Baum und seine Zapfen mit aller Kraft vor Eindringlingen schützt und schließlich eine Mauer baut, lernt die Kritikerin viel über Ängste, Einsamkeit und die Verpflichtung durch Besitz. Aber Tallec hebt nie den Zeigefinger, versichert sie. Im Gegenteil: "Grandios lustig" erscheint ihr die Geschichte um das kleine Tier, die der Autor in knappen Sätzen, mit viel Energie, "psychologischem Witz" und in schillernden Bildern erzählt.
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