Oliver Janz

14 - Der große Krieg

Cover: 14 - Der große Krieg
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2013
ISBN 9783593395890
Gebunden, 415 Seiten, 24,99 EUR

Klappentext

Mit 10 Abbildungen. Der Erste Weltkrieg war global. 1914 bebte die Welt. Eine historische Katastrophe mit Kollateralschäden, die bis in die Gegenwart wirken. Was wissen wir über den Ersten Weltkrieg? Westfront, Schützengräben, Verdun - und sonst? Der Historiker Oliver Janz wirft einen ungewohnten Blick auf den "großen Krieg" und schildert ihn als globales Ereignis, das auf dem Balkan begann und mit 1918 nicht zu Ende war. Aus zahlreichen zeitgenössischen Stimmen gewinnt Janz eine neue, globale Perspektive, die das Bild des Ersten Weltkriegs verändern wird - ein Kriegsbild mit vielen Gesichtern, das neben der politischen und ökonomischen auch eine menschliche Dimension hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2014

Als beeindruckende Gesamtleistung bleibt diese Darstellung des Historikers Oliver Janz über den Ersten Weltkrieg dem Rezensenten in Erinnerung. Abstriche muss Michael Epkenhans bei der Einarbeitung neuer Forschung und Quellen machen. Ansonsten aber überzeugt ihn der Band durch eine solide Erörterung der Kriegsursachen (nicht Nationalismus oder Kriegsbereitschaft stehen bei Janz im Mittelpunkt), eine Betrachtung des Krieges als globales Ereignis sowie einen Überblick zu Themen wie Kriegsalltag, Aufmarsch, Stellungskrieg, Technik, Verluste. Die Stärke des Bandes erkennt Epkenhans weniger im Setzen neuer Akzente, als in der Synthese bisheriger Erkenntnisse.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.12.2013

Cord Aschenbrenner stellt in einer Sammelrezension mehrere aktuelle Bücher zum Ersten Weltkrieg vor. Verglichen mit den Erster-Weltkriegs-Wälzern von Christopher Clark und Heribert Münker erscheint ihm Oliver Janz' Werk "14 - Der Große Krieg" geradezu schlank, gleichwohl attestiert er dem Buch das "Zeug zum Standardwerk". Interessant scheint ihm die These des Historikers, der Erste Weltkrieg sei als erster globaler Krieg zu verstehen, der nicht 1918, sondern erst um 1923, durch seine Folgekonflikte im Osten beendet gewesen sei. Zudem hebt er Janz' Interpretation des Ersten Weltkriegs als "entgrenzten" Konflikt mit einer zunehmenden Verwischung der Grenze zwischen Militär und Zivilbevölkerung sowie dessen Relativierung der angeblich so großen Kriegsbegeisterung der Deutschen hervor. Nicht zuletzt lobt Aschenbrenner die "kraftvolle" Darstellung des Autors.
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