Wenn das nicht die Chance aufs Abenteuer seines Lebens ist! Mitten in der Nacht fliegt Jasper mit einer Drohne übers Meer, denn zu Hause fühlt er sich im Stich gelassen. So landet er auf der Insel der Schlasocks. Schnarnas und Trütass gibt es dort auch. Aber was sind das hier nur für seltsame Monster und ungeheuerliche Nichtstuer, die nicht wissen, was ein Kind so macht? Kann Jasper das Rätsel dieses geheimnsivollen Ortes knacken? Er schafft es zumindest, mit viel Fantasie und Witz und einer gehörigen Portion Mut, diesen müden Haufen aufzumischen und Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht plötzlich ein zweites Kind auf und die ganze Insel gerät in größte Gefahr. Wenn überhaupt noch etwas hilft, dann die Hoffnung, dass sie alle gemeinsam anpacken ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2025
So richtig begeistert ist Kritiker Fridtjof Küchemann nicht von Nils Mohls erstem Kinderroman: Obwohl er sich als Lyriker sonst durchaus mit Sprachgefühl auszeichnet, ist davon in der Geschichte um die beiden Kinder Honz und Jasper wenig zu merken. Jaspers Familie hat Geldprobleme, Honz hat bei seinem Opa Langeweile, zusammen begeben sie sich auf ein Abenteuer auf eine Insel, "wo die willenlosen Kerle wohnen", beschreibt Küchemann. Die Schlasocks, Schnarnas und Lalutschs, in einen letzteren verwandelt sich dann auch Honz, machen den Kindern schnell klar, dass die Insel eine Art Auffangbecken für Antriebslose ist, aus dem sie nur mit Tatendrang entkommen, erfahren wir. Dass die Schlasocks und Konsorten dabei aber ihre sprachlichen Tics ständig wiederholen und dabei permanent einen doch sehr kindischen Ausscheidungshumor bedienen, nervt den Rezensenten merklich.
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