Nick Reimer

Schlusskonferenz

Geschichte und Zukunft der Klimadiplomatie
Cover: Schlusskonferenz
oekom Verlag, München 2015
ISBN 9783865817464
Kartoniert, 208 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Rio, Kyoto, Kopenhagen - und jetzt Paris. Es ist die letzte Chance, das Klimaproblem diplomatisch in den Griff zu bekommen. Im Dezember soll ein neuer Weltklimavertrag geschlossen werden, ein Vertrag über das Ende des fossilen Zeitalters. Aber geht das? Warum soll Paris gelingen, wenn viele Vorgängerkonferenzen scheiterten? Nick Reimer war auf allen dabei, kennt die Strippenzieher, weiß um die Faktoren von Erfolg und Misserfolg. Der renommierte Klimajournalist lässt 25 Jahre Klimadiplomatie Revue passieren - kurzweilig und anekdotenreich. Aus ihrer Geschichte heraus wird verständlich, vor welchen Herausforderungen die Klimadiplomaten in Paris stehen: COP 21 wird nicht nur darüber entscheiden, ob die Erderwärmung gestoppt werden kann; in Paris entscheidet sich, ob die Demokratie grundsätzlich in der Lage ist, Menschheitsprobleme des 21. Jahrhunderts zu lösen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.08.2015

Michael Bauchmüller räumt ein, dass das Buch des Journalisten Nick Reimer nicht unbedingt etwas für Kenner ist. Einsteigern in die Materie aber bietet der Band, der den zähen Weg der 20 Klimakonferenzen nachzeichnet, laut Bauchmüller einen distanziert und nüchtern gefassten Einblick in die diplomatischen Abläufe und Vorgänge, von der Verabschiedung des Kyoto-Protokolls 1997 über Bali 2007 und Kopenhagen 2009 bis Paris 2015. Die Chancen und Fährnisse der Klimapolitik stehen dem Rezensenten nach der Lektüre deutlicher vor Augen.
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