Aus dem Englischen von Anette Grube. Marvar, iranischer Atomphysiker am Oxforder Clarendon Labor, hat den Algorithmus für die perfekte Kernfusion gefunden. Ein Wissen, das in den richtigen Händen ein Segen, in den falschen ein Fluch ist. Schließlich könnte man damit sämtliche Energieprobleme der Welt lösen oder eine Waffe von größtmöglicher Vernichtungskraft bauen. Dann verschwindet Marvar plötzlich, nicht ohne zuvor seinem Freund Dyer, einem Journalisten, die Formel zu vermachen. Bald darauf gerät Dyer ins Visier unterschiedlichster Gestalten. Der britische Geheimdienst, Bankiers und Ölmanager mit Kreml-Verbindung - sie alle interessieren sich für ihn. Ein riskantes Versteckspiel beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.06.2020
Dem Rezensenten Thomas Wörtche zufolge ist dieser Roman ein "philosophischer Thriller": Ein iranischer Physiker vertraut Shakespeares Hauptfigur in Oxford eine bahnbrechende Formel an, die die Kernfusion revolutionieren könnte, und verschwindet dann spurlos, fasst der Kritiker den Aufhänger zusammen. An der Frage, ob so brisantes Material überhaupt in die richtigen Hände gegeben werden kann, entfaltet der Autor eine radikale Kritik unserer neoliberalen Gesellschaft, die er außerdem in eine spannende Story packt, lobt Wörtche.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…