In englischer Sprache. The starting point of this book is the troubling insight that apartheid was a Christian project. Its theological justification was formulated by Christian theologians such as Totius or E. P. Groenewald. Even the segregated state structure had been prefigured by Dutch Reformed church orders. At the same time the struggle against apartheid was led by many Christian actors such as Desmond Tutu or Allan Boesak. They opposed the racist system in South Africa and made arguments based on biblical interpretations. This book analyzes the ambivalent role Christian actors played during apartheid. It is a study in the intersection of biblical interpretation, hermeneutics, and history of Christianity in South Africa and beyond.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2020
Rezensent Tobias Schrörs gibt zu bedenken, dass der Leser von Moritz Gräpers überarbeiteter Dissertation viel Akkuratesse, aber wenig Lesespaß zu erwarten hat. Zu lernen ist laut Schrörs indes allerhand, wenn der evangelische Pfarrer aufzeigt, wie Gegner und Befürworter der Apartheid sich gleichermaßen der Bibel als Argumentationshilfe bedienten. Laut Schrörs ein komplexes hermeneutisches Problem, das der Autor differenziert, pointiert und selbstreflektiert angeht. Ein augenöffnender Beitrag zur südafrikanischen Christentumsgeschichte und zum Apartheidsdiskurs zwischen 1941 und 1986, so Schrörs.
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