Mischa Meier

Geschichte der Völkerwanderung

Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.

Klappentext

Byzanz, 29. Juli 626 - vor den Toren der prächtigsten Stadt Europas und Asiens hat der Khagan der Awaren 80.000 Krieger zusammengezogen und verlangt ihre bedingungslose Übergabe. Für die Menschen in der Metropole steht fest, dass das Ende aller Zeiten gekommen ist und die Mächte der Finsternis das apokalyptische Heer von Gog vor ihre Stadt geführt haben.  Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch tödliche Furcht vor herandrängenden Heeren fremder Völker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der Völkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des späten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachrömischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des frühen Byzantinischen Reiches, aber auch die des frühen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750).

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2019

Andreas Kilb findet alle seine Erwartungen übertroffen von Mischa Meier. Dessen Darstellung des Übergangs von der Antike zum Frühmittelalter als Handel zwischen Römern und Barbaren besticht laut Kilb durch eine konsequente Perspektivenbündelung im Hinblick auf die große Völkerwanderung infolge von Pest und der Klimakatastrophe von 536, durch eine weiten Erzählbogen und analytisches wie literarisches Vermögen. Für den Rezensenten ein auf reichen Zeitzeugnissen und neuesten Erkenntnissen aus Archäologie und Paläogenetik aufbauendes Standardwerk, das nie den Faden verliert. Ganz erstaunlich, findet Kilb.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de