Kay Peter Jankrift

Das Mittelalter

Ein Jahrtausend in 12 Kapiteln
Cover: Das Mittelalter
Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2004
ISBN 9783799501330
Gebunden, 285 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Mit 100 meist farbigen Abbildungen. Für jedes Jahrhundert präsentiert Kay Peter Jankrift in einem Kapitel die wichtigen Ereignisse, die prägenden Persönlichkeiten und Geistesströmungen. Aber auch die wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen vom Ende der Völkerwanderung bis zur Erfindung des Buchdrucks gehören dazu. Zwischen Klosterleben und Kreuzzügen, Minnedichtung und Hungersnöten werden die wesentlichen Entwicklungslinien dieser Epoche sichtbar. Zusammen mit den Illustrationen geben die Kapitel ein buntes Bild dieser rund 1000 Jahre.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2004

In seiner Besprechung unter dem Titel "Die Optik haut's raus" stört Rezensent Michael Bogolte sich an "Unsicherheiten in Stil und Proportionen" sowie an zahlreichen orthographischen Fehlern und Druckversehen in diesem Buch des Medizinhistoriker Kay Peter Jankrift, das den "Hollywood-Idyllen" zeitgenössischer Mittelalterbilder, wie er berichtet, "schlicht die historischen Fakten entgegenstellen" möchte. Vielleicht, so versucht sich Borgolte zu trösten, sollte man aber nicht zu anspruchsvoll sein und mit dem Verlag darauf setzen, dass "weniger geistige Anstrengungen als optische Reize den unbefangenen Nutzer des Buches zu einer versunkenen Welt führen mögen". Und diese hat, so erfährt man, dieses Buch durchaus zu bieten: zahlreiche farbige Abbildungen mittelalterlicher Kunst, vor allem der Buchmalerei und der Architektur sowie Sachzeugnisse und "anthropologische Überreste aus dem Erdreich". Und darüber, dass der Autor sachlich nichts Überraschendes biete, tröstet der Rezensent sich damit, dass ja schließlich auch nicht Originalität, "sondern die Stabilisierung eines Kanons" sein Bestreben war. Einen persönlichen Akzent, so erfährt man, hat der Autor dadurch gesetzt, dass er immer wieder auf die Fragen von Krankheit, Heilkunde und Fürsorge zu sprechen kommt.
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