Mike Nicol

Power Play

Thriller
Cover: Power Play
btb, München 2016
ISBN 9783442713776
Kartoniert, 420 Seiten, 9,99 EUR

Klappentext

Aus dem südafrikanischen Englisch von Mechthild Barth. Kapstadt, Südafrika: Krista Bishop - jung, tough, unerschrocken - leitet eine der besten Sicherheitsagenturen. Nur für Frauen. Bis sie eines Tages einen Auftrag vom Geheimdienst bekommt, den sie nicht ablehnen kann. Sie soll zwei chinesische Geschäftsmänner bewachen. Was Krista nicht weiß: Die Chinesen wollen den lokalen Schwarzhandel mit Seeohren aufmischen, riesige Meeresschnecken mit einer perlmuttreichen Schale. Ein Plan, den drei berüchtigte Bandenchefs in Kapstadt nicht für gut heißen können. Wenn sie ihren luxuriösen Lebensstil weiterführen wollen. Und außerdem bedeutet Bandenkrieg Gefahr. Titus Anders, einer der Chefs, fürchtet um das Leben seiner Tochter. Er will sie beschützen lassen. Und dafür braucht er Krista ...

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 08.07.2016

Mike Nicol hält sich in seinem Krimi "Power Play" ziemlich eng an seine klassische Vorlage, verrät Elmar Krekeler: Shakespeares "Titus Andronicus". Zwar findet das große Gemetzel - Mord, Vergewaltigung, Verstümmelung, Kannibalismus - bei ihm in Südafrika statt, aber die Grundkonstellation des zerrütteten Landes, das sich die Barbaren ins Haus holt, nur um mit ihnen um die Schreckenskrone zu wetteifern, bleibt so konstant wie die Vornamen der Protagonisten, erklärt der Rezensent. Nicol demonstriert, dass so mancher Klassiker noch immer zur verstörenden Gegenwartsdiagnose taugt, wenn man den Staub ein wenig runterklopft, lobt Krekeler, der hier eine "Tiefenbohrung in das Durcheinandertal" der südafrikanischen Gegenwart gelesen hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 29.06.2016

Kapstadt bietet guten Krimistoff, auch der südafrikanische Autor Mike Nicol lässt seine Romane hier spielen. Mit "Power Play" kommt sozusagen die nächste Generation ans Ruder. Mace Bishop hat sich auf die Caymans zur Ruhe gesetzt, seine Tochter Krista arbeitet übernimmt jetzt mit ihrer Kollegin Tami Mogale die Sicherheit für ausländische Geschäftsleute, wie Rezensentin Sylvia Staude berichtet. Prompt geraten die beiden an kriminelle Chinesen und in einen veritablen Gangsterkrieg. Intrigen, Korruption, Erpressung und Mord reihen sich aneinander, doch was die Rezensentin davon hält, verrät sie nicht.
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