Auf dem weit entfernten Planeten Elekton liegt das Reich Trigan, das immer wieder bedroht wird von den grünhäutigen Lokanern und anderen Völkern, die die Herrschaft über Elekton an sich reißen wollen. Trigo ist der Gründer des Reiches, mit seinen Brüdern Brag und Klud war er der Anführer der Vorg, ehe er Trigan gründete und gemeinsam mit Perik eine neue Stadt aufbaute. Doch auch hier sind sie nicht vor Gefahren gefeit.
Matthias Heine beginnt seine Besprechung mit einer Anekdote, die verdeutlichen soll, wie nah sich die Optik der Weltraumhelden aus "Trigan" an jener des alten Roms bewegt. Aber schließlich, so Heine, geht es auch in den Comics, die Mike Butterworth und Don Lawrence zwischen 1966 und 1982 entwarfen, um den Aufstieg und Niedergang eines Reiches. Im Mittelpunkt stehen drei als Nomaden lebende Brüder, skizziert der Rezensent weiter den Inhalt. Zwar erkennt Heine in "Trigan" sowohl Anleihen an "Flash Gordon" als auch an "Superman", doch solch ein Rückbezug auf bestehende Fantasy-Mythen sei durchaus üblich. Mit Geschmacksurteilen hält sich der Kritiker eher zurück, immerhin konstatiert er, die "üppigen, in schillerndem Wasserfarbenrealismus schwelgenden Bilder" erheben die Comicreihe wohltuend - und zwar "vulkanhoch über jede schnell hingekritzelte Science-Fiction-Fließbandware".
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