Mit farbigen Zeichnungen. Vom Aussehen des einsamen Mannes auf der Parkbank würde man niemals auf seine Herkunft schließen: Ein ehemaliger Engel, herabgestiegen aus Himmel und Ewigkeit. Er ist hier, um eine Geschichte zu erzählen, die Gehör finden muss. Eine Geschichte aus den Anfängen der Zeit, als die Erde noch ein Bild in den Augen Gottes war und die Sünde unbekannt. Die Geschichte des ersten und unaussprechlichen Verbrechens in Gottes neu entstehendem Universum.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.05.2005
Neil Gaimans Nachtrag zur Schöpfungsgeschichte "Mordmysterien". Gaiman hat den "Sandman" geschaffen und eine Biografie von Douglas Adams. Nun vermittelt er, so Göttler, in Kooperation mit P. Craig Russell eine "Ahnung, wie Liebe und Tod in aller Zukunft zusammengehen, und was Schuld und Erinnerung dabei bedeuten". "Fragil" ist die ganze Comic-Konstruktion und "kristallin skizziert", befindet der Rezensent. Es geht um einen Blow Job, um den Besuch eines jungen Engländers in L. A. Central und um einen alten Mann, der einst ein Engel war und jetzt Zigaretten schnorrt. Wie auch immer, bei der Rezension handelt es sich ganz offenbar um eine Empfehlung.
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