Zeichnung von Adrian Alphona. Aus dem Amerikanischen von Carolin Hidalgo. Die junge Kamala Khan ist die nerdige Tochter pakistanischer Einwanderer in New Jersey. Sie steht total auf Ms. Marvel und die Avengers, schreibt Superhelden-Fanfiction, hasst es, dass sie wegen ihrer Religion und Kultur von allen anders behandelt wird! Als sie unglaubliche Kräfte erhält, muss sie herausfinden, was Andersartigkeit wirklich bedeutet. Moderne Superhelden-Seifenoper mit Humor und Action
Die neue muslimische Ms. Marvel ist für Christoph Haas Anlass zum Jubeln. Nicht nur, weil G. Willow Wilson (Text) und Adrian Alphona (Zeichnungen) mit ihrem Relaunch geschickt an den alten Superheldenmythos anknüpfen, sondern vor allem, weil sie ihn im Rückgriff tatsächlich erneuern, wie Haas versichert. Das geschieht laut Rezensent mittels zwischen Realismus und Cartoon changierenden Bildern, einer zwischen religiösen Werten und ihren Fragwürdigkeiten zerrissenen Heldin, karger aber differenzierter Illustration und jeder Menge Komödiantischem. Ms. Marvel von nebenan (New Jersey, nicht New York!), die mit ihren Kräften umzugehen lernen muss, ist für Haas eine zeitgemäße Superheldin.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…