Herausgegeben von Juliane Besters-Dilger, Rudolf de Cillia, Hans-Jürgen Krumm und Rosita Rindler-Schjerve.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.04.2004
Zu den Eigenheiten der EU gehört die Mehrsprachigkeit, informiert Rezensent Willy Zeller. Ein Thema, dem sich auch der vorliegende Sammelband widmet. Wie Zeller in seiner äußert knappen Besprechung berichtet, geht der Band auf das "Europäische Jahr der Sprachen" (2001) zurück und greift den Inhalt einer dem Thema gewidmeten internationalen Konferenz in Wien auf. Als Schwerpunkte des Bandes nennt Zeller die Anerkennung und Gleichberechtigung der Idiome, und zwar "in einem elementar politischen Sinn". Er hebt hervor, dass die Postulate der Beiträge dabei bis zur Einbeziehung des sprachpolitischen Minderheitenschutzes in die EU-Charta der Grundrechte reichen.
Siri Hustvedt: Ghost Stories Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt… Kev Lambert: Möge uns die Freude bleiben Aus dem Französischen (Quebec) von Frank Weigand. In seinem neuen Roman beschreibt Kev Lambert den kometenhaften Aufstieg und Fall der Quebecer Stararchitektin Céline Wachowski:… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…