Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Mit Illustrationen von Maurice Sendak. Käuze, Narren und der Teufel persönlich: In seinen Erzählungen beschreibt Isaac Bashevis Singer das Leben der osteuropäischen Juden im Schtetl. Seine Geschichten stehen in der Tradition osteuropäischer Volksmärchen und inspirierten Maurice Sendak in diesem Band zu seinen Illustrationen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.05.2017
Tilman Spreckelsen freut sich über die Neuauflage von Isaac B. Singers Kindergeschichten von 1966 in der Neuübertragung durch Mirjam Pressler, ergänzt durch die Zeichnungen Maurice Sendaks. Wie Sendaks Bilder die versöhnlichen Geschichten von Narren und Träumern um einen skeptischen Blick erweitern, gefällt ihm gut. Singers Erzählen mit reichlich Perspektivwechseln und Mehrdeutigkeiten im Gewand strenger Logik ist für Spreckelsen von großer Schönheit.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Elfriede Jelinek: Unter Tieren Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…