Matthias Quent

Deutschland rechts außen

Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können
Cover: Deutschland rechts außen
Piper Verlag, München 2019
ISBN 9783492061704
, 304 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Reaktionäre Parteien verzeichnen wachsenden Zulauf - und sie gewinnen sogar Wahlen. Der Hass wächst, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geraten unter Druck. Doch der Rechtsruck ist kein zufälliges Phänomen - im Gegenteil: Die Rechtsradikalen arbeiten seit Jahrzehnten daran, ihre Pläne umzusetzen, aber Gesellschaft und Politik blieben tatenlos. Wie es dazu kam und warum dennoch Hoffnung besteht, analysiert Matthias Quent. Der junge Rechtsextremismusforscher deckt faktenreich die Strategien und Ziele der Rechten auf, gibt Handlungsempfehlungen für den alltäglichen und politischen Umgang mit ihnen und zeigt, dass sich eine starke Demokratie nicht von rechten Populisten jagen lassen darf, sondern sie am besten rechts liegen lässt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.09.2019

Isabell Trommer empfiehlt das Buch des Soziologen Matthias Quent als Überblick über die Neue Rechte und die rechtsradikale  Szene. Wo genau rechts außen anfängt, vermag ihr der Autor ebenso zu erläutern wie es ihm gelingt, die Bewegungen mit Begriffen zu beschreiben. Quents Mahnung, dass Protestwähler im Endeffekt den Rechtsruck genauso mitverantworten wie stramme Rechte, scheint Trommer wichtig. Der besorgte, doch nicht panische Ton des Buches gefällt ihr. Ein gut zugänglicher Debattenbeitrag, findet sie.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 13.08.2019

Bastian Brandau sieht in dem Buch des aus Thüringen stammenden Soziologen Matthias Quent das Buch der Stunde. Eindrücklich, ohne zu dramatisieren, kompakt und lesbar erzählt ihm der Autor in einer Mischung aus persönlichen Schilderungen und soziologischer Analyse von der rechten Bedrohung in Deutschland, der Möglichkeit eines neuen Holocaust und den Strategien der Extremen Rechten. Eine wichtige Warnung vor Verharmlosung, meint Brandau, und die ebenso wichtige Erinnerung daran, dass die deutsche Gesellschaft heute liberaler und offener denn je ist.

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