Mit 280 meist farbigen Abbildungen und umfangreichem Materialanhang.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.04.2010
Franz Zelger preist Matthias Fischers Buch als Meilenstein in der Forschung um den Genfer Maler Hodler und findet dieses im Licht vieler bislang unbekannter Quellen revidierte Bild der frühen Jahre höchst aufschlussreich. Der Autor beschränkt sich nicht auf ein biografisches Porträt, sondern stellt Hodler in den historischen Kontext seiner Zeit, so der Rezensent einverstanden. Detailliert vollziehe Fischer die Etappen von Hodlers Karriere nach, der sich mit seinen Bildern strategisch schon früh auf Ausstellungen konzentrierte und so Kontakte zu wichtigen Genfer Kulturinstitutionen knüpfte, erklärt der Rezensent. Mit großem Interesse hat er Fischers Ausführungen zu Hodlers Orientierung an Courbet aufgenommen und ebenso erhellend findet er die nähere Beleuchtung von der "oft anekdotisch ausgeschmückten Armut" des heute berühmtesten Maler des Schweizer Symbolismus, die hier eine Relativierung erfährt. Ausgesprochen informativ, mit verständlichen Argumenten und klugen Schlussfolgerungen überzeugt dieses Buch den begeisterten Rezensenten vollkommen.
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