Der Osteuropahistoriker Martin Burkert untersucht in der vorliegenden Studie das Verhältnis der akademischen Ostwissenschaften zum Nationalsozialismus. Neben der Darstellung der relevanten ostwissenschaftlichen Institutionen und seiner maßgeblichen Protagonisten rekonstruiert der Autor das spannungsreiche Verhältnis zwischen der Ost-Konzeption der NS-Bewegung und des inneren Führungskreises um Hitler. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung steht die Frage, ob die traditionellen ostwissenschaftlichen Konzepte überhaupt mit der von Hitler bis zum Kriegsausbruch durchgesetzten neuen Polenpolitik vereinbar waren. Im Gegensatz zum Stand der heutigen Forschung weist Burkert nach, dass das NS-Regime alle ostwissenschaftlichen Richtungen als ungeeignet für die Durchsetzung eigener Ziele, ja sogar zunehmend als störend empfand. Erstmals wird somit der enge, den Ostwissenschaftlern verbliebene Spielraum gegenüber dem Regime sichtbar. Der Autor stützt sich in seiner Studie auf die umfassende Auswertung behördlicher Quellen aus deutschen Archiven.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…