Ullstein Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783550202629 Gebunden, 304 Seiten, 25,00
EUR
Klappentext
Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verantwortung? Was dürfen Künstler? Diese Frage muss von derjenigen unterschieden werden, was Kunst ist - und was sie darf. Kunst ist ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie entfaltet sich von innen heraus, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voller Versuche, sie politisch zu vereinnahmen. Das gilt auch für viele Kunstschaffende, die sich auf die Freiheit der Kunst berufen und zugleich politisch wirken wollen. In einer Zeit, in der freies Denken - das sich gerade in der Vielfalt der Künste manifestiert - weltweit unter Druck steht, braucht es eine Neubesinnung: auf das Wesen der Kunst ebenso wie auf ihr Verhältnis zu nichtästhetischen Normen. Markus Gabriel entwickelt eine Theorie der Künste, die deren radikale Autonomie ernst nimmt, ohne die moralische Verantwortung von Künstlern zu leugnen. Ein Beitrag zur Debatte über Freiheit, Verantwortung und die Rolle der Kunst.
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