Das Jahrbuch für Religionsphilosophie versteht sich als eine wissenschaftliche Fachzeitschrift für aktuelle Forschungsbeiträge im Bereich der systematischen Religionsphilosophie und der systematischen philosophischen Theologie. Enthalten sind aber auch Beiträge zu Themen aus der Geschichte der neuzeitlichen Religionsphilosophie bis zur Gegenwart sowie aus der Geschichte der philosophischen Theologie. Das Jahrbuch umfasst wissenschaftliche Abhandlungen, einen Rezensionsteil mit Buchbesprechungen und kritischen Literaturberichten sowie Tagungsberichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003
Ausgehend von der Frage, ob die Anschläge auf das World Trade Center das "Produkt einer zwar extremistischen, aber eben doch textgenauen Lesart des Korans" darstellen, thematisieren die neun Beiträge der aktuellen, zweiten Ausgabe des "Jahrbuchs für Religionsphilosophie" das Zusammenspiel von "Religion und Gewalt". Der mit dem Kürzel "akis" zeichnende Rezensent hat aus dem von Markus Enders herausgegebenen Jahrbuch den Beitrag Bernhard Uhdes als den "spannendsten" erkannt, in dem dieser die Frage stelle, ob nicht "die Absage an jede Form von Gewalt zur 'Selbstidealisierung' der Religionen gehöre und keineswegs zu deren 'Wahrheit und Wirklichkeit'".
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