Aus dem Finnischen von Stefan Moster. Die Studentin Ilona Lost hat den Sommer über in einem kleinen Supermarkt im mittelfinnischen Jyväskylä gearbeitet und wird an ihrem letzten Arbeitstag erschlagen. Da die Polizei den Fall beim besten Willen nicht aufklären kann, beauftragt der Vater der Toten den Privatdetektiv Otto Kuhala - und eine finnisch-schräge Mörderjagd beginnt.
Katharina Granzin ist froh darüber, dass in Markku Ropponens die kleinen Freuden noch die Schlechtigkeit der Welt aufwiegen, und sei es ein paar neue Socken. In "Faule Finnen fangen keine Fische" schließt der Autor mit dem erneut alliterierenden Titel und dem gleichen verpeilten, aber schicksalsbegünstigten Privatschnüffler Otto Kuhala nicht nur an bisherige Krimis an, sondern vollendet endgültig den Weg zur eigenen Marke, erklärt die Rezensentin. Diesmal gilt es den Mord an einer jungen Studentin aufzuklären, verrät Granzin, aber Kuhala bringt mit seinen wenig diskreten Ermittlungen ein beunruhigendes Leben in die Unterwelt der mittelfinnischen Provinzstadt Jyväskylä - sehr zum Leidwesen der örtlichen Polizei, die schon vorher mit den Ermittlungen überfordert war, fasst die Rezensentin zusammen.
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