Fünf Stücke für Kinder und Jugendliche von Lilly Axster, Pauline Mol, Rote Grütze und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.11.2003
Die Reihe "Spielplatz" ist "Synonym für den Abdruck guter, zeitgenössischer Theaterstücke für das Kinder- und Jugendtheater und sein Publikum", versichert der Rezensent Henning Fangauf und man versteht es bald, es ist als Entschuldigung gemeint. Denn die aktuellste Ausgabe, die dem immer aktuellen Thema Liebe und Sexualität gewidmet sei, überrascht ihn durch ihre Auswahl. Die ausgesuchten Stücke seien zum größten Teil Klassiker, wie etwa Pauline Mols "Guten Tag, Monster", und stammen auch sonst eher aus den achtziger Jahren, sind also schon ziemlich alt. Der Rezensent hegt ernsthafte Zweifel, ob damit die dramatische Auseinandersetzung aktueller Dramaturgen mit dem Thema "abgedeckt" ist. Zudem richte sich dieser Band ganz stark an Jugendliche und kaum an Kinder. Trotzdem, bekräftigt der Rezensent noch einmal, bleibt der "Spielplatz" im deutschen Raum die "wichtigste Publikation für die zeitgenössische Dramatik des Kinder- und Jugendtheaters".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…