Herausgegeben von Michael Töteberg. Peter Lilienthal ist ein Kinozauberer, der das Kunststück beherrscht, aus den Banalitäten des Alltags wie den politischen Katastrophen des Jahrhunderts poetische Funken zu schlagen. In diesem Buch entfaltet er seine Ästhetik des Widerstands.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2002
Ziemlich angetan ist der Rezensent Hans-Jörg Rother von diesem Buch über den Regisseur Peter Lilienthal, nicht zuletzt weil das Buch zum Weiterforschen einlädt: "Töteberg analysiert das Werk dieses Außenseiters nicht, er bringt es ins Gespräch." Dabei liefert er reichlich Hintergrundwissen über den als Kind vor den Nazis und später zum Studium nach Berlin zurückgekehrten Künstler - auch wenn einige interessante Fragen offen bleiben, z.B. über "Lilienthals plötzlichen Abschied von der Berliner Akademie der Künste". Auch gefällt es dem Rezensenten, dass man sich in diesem Buch auf mehreren Wegen über Lilientahl informieren kann und so einen vielfältigen Zugang gewinnt: "durch die Biografie, das ausführliche Gespräch und mehrere Texte des Regisseurs".
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