Theaterstücke von Rudolf Herfurtner, Paula B. Mader, Sybille Neuhaus u. a..
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.11.2002
Wer die Theaterstücke für Kinder liest, die aus einem Projekt des Frankfurter Theaterhauses entstanden sind, der gewinnt ein Stück kultureller Orientierung zurück, schreibt Henning Fangauf. Gerade weil sich Kultur in Zeiten des "Cross-Over" immer mehr "enttraditionalisiere", sollte Kindern eine historische Orientierung anhand von Mythen ermöglicht werden. Natürlich seien die sechs in dem Band enthaltenen Stücke modern aufbereitet. So werde über "Joseph und seine Brüder" aus der Perspektive der einzigen Schwester erzählt, während die griechische Mythologie am Strand abgehandelt werde. Die Stücke sind für Kinder interessant, so der Rezensent, weil sie aus der Perspektive der Kinder geschrieben sind.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…