Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 11.08.2001
Tom Peuckert ist begeistert von dem Band, der zwei Theaterstücke und eine Rede des Autors über das Theater enthält. Er sieht einmal mehr den Autor als "literarischen Terroristen" gefestigt und seinen "anarchischen Humor" bewiesen. Besonders das titelgebende Stück hat es dem Rezensenten angetan, denn darin, so meint er, wird die "gern gebrauchte Metapher" von der Literatur als Droge auf die Spitze getrieben und konsequent zu Ende gedacht. Auch das zweite Stück findet seinen Beifall: er lobt den "furios versponnenen Plot", in dem anarchistische Köche sich im Jahre 2040 gegen die herrschende Ökodiktatur zur Wehr setzen. Dass eine ebenfalls abgedruckte Rede Sorokins sich mit der Pflicht des zeitgenössischen Theaters zur Rauscherzeugung und Verführung beschäftigt, schließt für den Rezensenten den Kreis zu einer "Apologie des Rausches auf das innigste".
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