Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Revidiert von Luzius Keller und Sibylla Laemmel. Als Marcel Proust 1922 starb, waren erst zwei Drittel der "Suche nach der verlorenen Zeit" publiziert. Der Rest lag zwar als Manuskript und teilweise auch als Typoskript vor, war aber vom schwerkranken Autor immer wieder umgearbeitet und gekürzt worden. Eine "endgültige" Fassung der Flüchtigen existiert daher nicht. In einer Zeit, in der das Unvollendete nur als mangelhaft empfunden wurde, durfte niemand davon erfahren. Daher stellte Marcel Prousts Bruder Robert nach eigenem Gutdünken eine leserfreundliche Druckfassung fertig, die 1925 erstmals erschien. Der von Luzius Keller herausgegebene Band "Die Flüchtige" orientiert sich an der Langfassung von Prousts Typoskript, ohne die später hinzugekommenen Varianten und Prousts Kürzungen zu vernachlässigen, und schafft somit eine unbeschönigte Synthese.
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